Fotokurs Paarshooting

Am Sonntag, den 07. Oktober 2018 fand unser erster Fotokurs zum Thema Paarshooting statt. Schwerpunkt des Praxisworkshops war der Umgang mit Paaren vor der Kamera hinsichtlich Kameraeinstellungen, Lichtsetzung und Posing.

Das Wetter hätte nicht schöner sein können; strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und somit nicht ganz einfache Lichtverhältnisse für unser Paarshooting.

Da wir bei der Konzeption des Fotokurses bewusst den Schwerpunkt auf viel Praxis gelegt hatten, wurde die theoretische Einweisung kurz gehalten und nach einer kleinen Kennenlernrunde der  Teilnehmer ging es auch dann auch gleich los. 

Als Paar standen uns Larissa und Christian, beide ausgebildete Schauspieler, zur Verfügung. 

Normalerweise dauert es immer eine kleine Weile bis die Kursteilnehmer und die Models “warm” miteinander werden, schließlich ist man sich ja fremd und da fällt es schon etwas schwer,  sofort als Team zu funktionieren. Das war bei diesem Paarshooting Workshop allerdings überhaupt kein Problem. Die Teilnehmer haben von Anfang an sehr gut miteinander harmoniert und das hat sich bei der Zusammenarbeit mit Larissa und Christian nahtlos fortgesetzt. 

Sehr schnell wurden Bildideen entwickelt, die dann auch direkt umgesetzt wurden. Uns war es wichtig, den Teilnehmern keine vorgefertigten Settings anzubieten, somit durften sie erst einmal selbst Ideen entwickeln, das Licht analysieren und die Kameras entsprechend einstellen. Ich habe dann so wenig wie möglich, aber soviel wie nötig in die Aktivitäten eingegriffen um Tipps zum Licht, den Kameraeinstellungen und dem Posing zu geben. Die Teilnehmer haben somit maßgeblich ihre eigenen Bildideen umgesetzt und durch den ein oder anderen Tipp von mir optimiert. 

Bei so einem Workshop darf der Spass nicht zu kurz kommen; den hatten wir definitiv und die Kursteilnehmer haben alles gegeben um möglichst viel zu lernen aber auch tolle Fotos zu schießen.

Nach sechs Stunden Praxis, unterbrochen von einer Pause für einen Cappuccino und viel Fachsimpelei, ging ein sehr intensiver Workshop zu Ende, von dem ich mir sicher bin, dass er allen Beteiligten sehr gefallen hat.

Vielen Dank noch einmal an Larissa und Christian, die zu diesem gelungenen Tag wesentlich beigetragen haben!

 

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Fotokurs mit Roberto Valenzuela “Perfect Posing”

Ende September habe ich an einem 2 tägigen Fotokurs mit Roberto Valenzuela teilgenommen, einem Fotografen, für den nicht nur Talent, sondern disziplinierte Übung die Grundlage für Erfolg und Können sind.

Roberto gehört zu einem der weltweit besten Hochzeitsfotografen, wurde schon mehrfach ausgezeichnet und fotografiert auch für angesehene Printmedien wie z.B die VOGUE.
Er entwickelte die sogenannte P3S-Methode, das Picture Perfect Posing System, und beschreibt in einem seiner Bücher im Detail und auf sehr verständliche Weise, was gutes Posing ausmacht und worauf man beim Fotografieren (und beim Posieren) achten sollte.

Roberto Valenzuela

Durch dieses Buch wurde ich auf Roberto und seine Workshops aufmerksam und … meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
Der theoretische sowie praktische Teil des Seminars war sehr ausgeglichen und den Teilnehmern standen 2 Modells sowie ein weiterer Lehrer zur Verfügung, so dass wir immer “in Aktion” waren. Die Teilnehmer des Workshops kamen aus Deutschland, Östereich, der Schweiz, Wales und eine Teilnehmerin war aus den USA angereist. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer waren etablierte Hochzeitsfotografen.

Durch viele Übungen und Anweisungen konnte Roberto uns verständlich machen, weshalb manche Posen oftmals “seltsam” aussehen und wie man dies anhand der P3S-Methode vermeiden kann. Dieses neu erworbene Wissen möchte ich gerne an Euch weitergeben und unsere sympathischen Modells (Hauke oder Christian) werden sicherlich auch wieder zu perfekten Fotos und einem abwechslungsreichen Tag beitragen.

Hauke

Christian

Falls Ihr also Lust und Laune habt … für den nächsten Portraitworkshop am 25. Februar sowie für den Nachtportraitworkshop am 13. April sind noch wenige Plätze verfügbar.

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Portraitobjektiv Sony SEL 85mm F 1,8

Für meine Sony A7II fehlte mir noch ein typisches Portraitobjektiv. Obwohl ich mit dem analogen Canon FD (85 mm, F1,8) Objektiv ganz glücklich bin, benötigte ich definitiv noch ein Portraitobjektiv mit Autofokus. Gerade bei Auftragsarbeiten bleibt oftmals nicht die Zeit manuel scharf zu stellen. 

Eigentlich habe ich schon seit einiger Zeit mit dem Sony 85 mm, F1,4 G Objektiv geliebäugelt, aber fast 2000 € ist schon ein stolzer Preis für ein Festbrennweitenobjektiv. Insofern habe ich natürlich auch nach Alternativen geschaut und das Zeiss Batis 85 mm, F1,8 war lange Zeit die einzige Alternative zu dem oben genannten Sony Objektiv. Die Tests für das Zeiss Objektiv haben mich allerdings nicht überzeugt und 1200 € sind immer noch ein Haufen Geld.

Irgendwann bin ich dann auf das Sony SEL 85 mm, F1,8 gestoßen, dass sich mit einem Preis von knapp 600 € dann doch deutlich von den beiden o.g. abhebt. Stellt sich die Frage, kann das was taugen, bzw. wieviel schlechter ist es im Vergleich zum Sony 85mm, F1,4 G Objektiv? Glücklicherweise gibt es hierzu viele Vergleichstests, die mehr oder weniger zum gleichen Ergebnis kommen. Zusammengefasst scheint sich bei der Schärfe kaum ein Unterschied zwischen den beiden Objektiven zu zeigen, weder bei Offenblende noch abgeblendet. Das Bokeh soll bei dem Sony 85mm, F1,4 G schöner sein und bis in den Randbereich schöne runde Kreisformen bilden während das Sony 85mm, F1,8 im Randbereich sogenannte Katzenaugen erzeugt (Bokehkreise werden oval dargestellt). Der Autofokus scheint bei dem günstigeren 85mm Objektiv flotter zu sein als bei dem Sony G Objektiv. 

Ich hätte vermutet, dass sich beide Objektive vor allen Dingen in der Schärfeleistung unterscheiden. Für mich ist Schärfe zunächst einmal das wichtigste Kriterium für ein gutes Objektiv, weshalb ich mich dann auch entschieden habe es mit dem Sony SEL 85mm, F1,8 zu probieren.

Sony SEL 85mm, 1,8

Ich verwende das Objektiv jetzt seit gut zwei Wochen und kann hier meine ersten Erfahrungen mit dem Objektiv teilen.

Das Objektiv ist nicht sehr groß und wiegt auch nicht übermäßig viel. An der Sony A7II lässt es sich gut handeln, die Kamera liegt mit dem Objektiv gut in der Hand. Der Fokusring lässt sich leicht, aber nicht zu leicht bedienen. Manuelles Scharfstellen mit Hilfe der Fokuspeakingfunktion und der Fokuslupe ist kein Problem. Der Autofokus ist flott und sehr treffsicher zumindest im AF-S Modus. AF-C ist ja so eine Sache bei der Sony A7II, was aber nichts mit dem Objektiv zu tun hat. 

Die Schärfe und der Kontrast der Bilder überzeugen mich absolut und auch am Bokeh habe ich nichts auszusetzen. Ich habe natürlich keinen direkten Vergleich zum Sony 85mm, F1,4 aber ich wüsste nicht was noch besser gehen könnte. 

Sony SEL 85mm, 1,8

Sony SEL 85mm, 1,8 100% Ansicht

Der einzige negative Aspekt der mir bis jetzt aufgefallen ist, sind leichte chromatische Aberrationen bei speziellen Lichtsituationen. Nicht dramatisch aber doch auffällig. 

Ansonsten macht es einfach nur Spass mit dem Objektiv zu fotografieren. Ich verwende im Moment sehr häufig und nicht nur für Portraits. 

Sony SEL 85mm, 1,8

Ich kann das Objektiv nach meinen bisherigen Erfahrungen uneingeschränkt empfehlen und wundere mich etwas, das Sony einen starken Konkurrenten für das G-Master Objektiv aus dem eigenen Haus auf den Markt gebracht hat.

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Sensorreinigung an der Sony Alpha 7 II

Früher oder später fallen sie auf, die ungeliebten Sensorflecken. Die Sensorverschmutzung tritt bei meinen Spiegelreflexkameras eher selten auf, bei der Systemkamera Sony Alpha 7 II zeigt der Vollformatsensor allerdings häufig Verschmutzungen. Der Grund hierfür ist der große Sensor, der bei jedem Objektivwechsel vollkommen ungeschützt für Staubpartikel offen liegt.

Vollformatsensor Sony Alpha 7II

Die sicherste Methode einen Sensor zu reinigen ist der Gang zum Fotofachgeschäft Eures Vertrauens. Hier werden professionelle Sensorreinigungen angeboten und Ihr lauft nicht Gefahr Eure Kamera bei der Reinigung zu beschädigen.

Da die Sony ziemlich anfällig für Sensorverunreinigungen ist, wurde mir diese Option zu mühsam, zeitaufwendig und letzlich auch zu teuer. Ich habe also nach Methoden gesucht, den Sensor selbst reinigen zu können und wende mittlerweile einen 3-stufigen Prozess an, der sich bei mir bewährt hat.

Die drei Stufen gliedern sich folgendermaßen:

  1. Kamerainterne Reinigung
  2. Abblasen der Staubpartikel mit mit einem Giottos Blasebalg
  3. Abtupfen des Sensors mit einem Adhäsions-Kit von Eyelead

Die Stufe 1 wende ich regelmäßig an, um leichte Verschmutzungen vom Sensor zu lösen. Ihr findet den kamerainternen Reinigungsmodus im Menue der Sony Alpha 7 II.

Kamerainterner Reinigungsmodus

Leider eignet sich diese Methode wirklich nur für sehr geringfügige Verschmutzungen, aber regelmäßig angewandt wird eine intensivere Reinigung sicherlich hinausgezögert.

Bei der Stufe 2 verwende ich einen speziellen Blasebalg von Giottos. Der Luftstrahl ist ziemlich stark und in den meisten Fällen kann ich mit dieser Methode auch hartnäckige Staubpartikel vom Sensor entfernen und somit eine weitere intensivere Reinigung vermeiden.

Giottos Blasebalg

Wenn auch das nicht zum gewünschten Erfolg führt, bleibt nur noch die “Operation am offenen Herzen”, sprich die direkte Reinigung des Sensors. Hier fängt die ganze Sache an kritisch zu werden, da Ihr Euren empfindlichen Sensor chemisch oder mechanisch direkt bearbeitet. Ich kann daher keine Garantie für die weiter beschriebene Methode geben und wenn Ihr das Risiko meiden möchtet, ist spätestens jetzt der Gang in das Fotofachgeschäft ratsam.

Die Nassreinigung war mir etwas zu heikel, da im Netz immer wieder Horrorszenarien von unverträglichen Chemikalien für verschiedene Sensortypen zu finden waren. Ich habe mich also für eine Trockenreinigung mittels Adhäsionstupfer entschieden. Das Prinzip ist relativ einfach. Der Sensor wird mit einem Tupfer abgetupft, Verschmutzungen bleiben aufgrund des Tupfermaterials mit starken Adhäsionseigenschaften am Tupfer hängen und werden somit vom Sensor entfernt. Der Tupfer muss natürlich vor der Benutzung frei von jeglichen Partikeln sein, hierfür gibt es Reinigungspapier, das die Verschmutzung vom Tupfer abnimmt.

Adhäsionstupfer von Eyelead

Das Problem bei den Sony Alpha 7 Kameras ist die federnde Lagerung des Sensors (Bildstabilisierung), die angeblich empfindlich für mechanische Bewegungen sein soll. Deshalb aktiviere ich vor der Reinigung mit dem Adhäsionstupfer die kamerainterne Reinigung, schalte die Kamera aber nicht aus wenn die Aufforderung dazu erscheint. Der Sensor wird hierdurch fixiert und nicht mehr so stark bei der Reinigung beansprucht. Eine gewisse Feinmotorik ist allerdings bei jeder Sensorreinigung von Nöten. 

kamerainterne Reinigung

Nachdem der Sensor fixiert ist, wird der Tupfer noch einmal mit dem Reinigungspapier gereinigt und danach Stück für Stück abgetupft. Hierbei nicht zuviel Kraft aufwenden und den Tupfer nur leicht und kurz auf den Sensor drücken. Der Tupfer sollte während dieses Vorgangs mehrmals auf dem Reinigungspapier gereinigt werden. Ihr müsst darauf achten, dass immer eine saubere und unbenutzte Stelle des Reinigungspapieres verwendet wird.

Adhäsionstupfer

Nach der Reinigung überprüfe ich, ob noch Schmutz auf dem Sensor ist. Falls ja wiederhole ich den Reinigungsvorgang.

Für mich hat die Sensorreinigung meiner Sony Alpha 7 II mit der oben beschriebenen Methode ihren Schrecken verloren und ich hatte bisher nie Bedenken, das meiner Kamera etwas passieren könnte. Dennoch kann ich keine Garantie übernehmen und möchte nochmal darauf hinweisen, dass Ihr unter Umständen Eure Kamera beschädigen könnt.

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Workshop “Foodfotografie”

Am Samstag, den 26. August d.J. war es wieder soweit – gemeinsam mit  unseren sehr sympathischen und fotobegeisterten Teilnehmern verbrachten wir einen interessanten und kreativen Tag in unserer Fotoschule.

Das Interesse an dem Fotokurs „Foodfotografie“ basierte auf beruflichen oder privaten Gründen,  einig waren sich jedoch alle darüber, dass Kochen Spaß  bereitet und man die „kulinarischen Werke“ auch bildlich festhalten sollte.

Am Anfang stand dann eine theoretische Einweisung, in der u.a. nochmals die Basics wie Blende, ISO und Belichtungszeit erklärt wurden, Schwerpunkt waren jedoch die Themen Lichtsetzung bei Tages- und Kunstlicht, Kameraeinstellung für die Foodfotografie, Bildgestaltung, Requisiten und noch einiges mehr.

Und dann ging es endlich zum praktischen Teil, in dem die Themen Dekorieren, Arrangieren und Fotografieren im Vordergrund standen und unsere Teilnehmer sich auch eifrig untereinander ausgetauscht und beraten haben.  Das Gericht bestand aus einer Vor-, Haupt- und Nachspeise und unsere Gäste konnten entscheiden, welche Requisiten sie wählen und wie sie die Speisen arrangieren möchten.

Wir finden die Ergebnisse ganz toll und sagen nochmals HERZLICHEN DANK für den schönen Tag und die uns zur Verfügung gestellten Bilder!

PS: …da wir keine künstlichen Mittel verwenden, sind alle Gerichte natürlich auch essbar…

Falls Ihr an einem Workshop zum Thema „Foodfotografie“ Interesse habt erfahrt Ihr Näheres unter Foodfotografie

Tobias und Julia

Tobias und Julia

Tobias und Julia

Alena

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Systemblitze und Funkempfänger für Sony Kameras – Nissin Di700A und Neewer NW880s

Sytemblitze und entsprechende Funkauslöser für Sony Kameras mit Mi Blitzschuh zu finden ist nicht ganz einfach. Aufgrund des speziellen Sony Blitzschuhes lassen sich entsprechende Systeme an einer Hand abzählen.

Der erste Gedanke geht natürlich in Richtung original Sony Blitz und tatsächlich bietet Sony mit dem HVC-F60M auch einen leistungsstarken Blitz an. Gemeinsam mit dem Sony eigenen Funkauslöser FA-WRC1M lässt sich dieser auch bequem per Funk ansteuern und auslösen. Der einzige Nachteil bei dieser Kombination besteht darin, dass Ihr für den Blitz ca. 430 € und für den Funkempfänger ca. 240 €, also insgesamt ca. 670 € investieren müsst.

Das muss doch auch günstiger gehen? Geht es auch z.B. mit dem Nissin Di700A und mit dem Neewer NW880s, der baugleich mit dem Godox TT685S zu sein scheint.

Neewer NW880s

Nissin Di700A

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Neewer und der Nissin Blitz werden im Bundle mit entsprechenden Funkauslösern angeboten.

Das Set Nissin Di700A inklusive Air 1 Commander Funkauslöser kostet ca. 240 € und der Neewer Blitz wird inklusive Funkauslöser N1Ts für knappe 160 € angeboten.

Neewer N1Ts

Nissin Air 1 Commander

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Alternativen sind also deutlich günstiger im Vergleich zu dem original Sony System. Die Frage ist nur, ob Ihr für diesen Preis auch etwas vernünftiges bekommt?

Da ich das Nissin und das Neewer System an meiner Sony Alpha 7II getestet habe, möchte ich Euch diese Frage aus meiner Sicht beantworten. Dieser erste Eindruck der beiden Systeme soll keinen akademischen Vergleichstest ersetzen. Vielmehr möchte ich aus meiner Sicht darlegen was ich von einem vernünftigen Blitz mit Funkauslöser erwarte und was mir diese beiden Systeme liefern.

Also zunächst erst einmal meine Erwartungen an ein Blitz- Funkauslösersystem:

  1. Eine gewisse Qualitätsanmutung. Es darf nichts klappern, hakeln, wackeln oder sonstwie zerbrechlich erscheinen
  2. TTL (Through the lens) ist ein absolutes MUSS
  3. HSS (High Speed Synchronization) ist ebenso Pflicht
  4. Der Funkempfänger muss TTL und HSS per Funk übertragen können
  5. Über den Funkempfänger müssen unterschiedliche Blitzgruppen einfach unabhängig voneinander zu regulieren sein
  6. Eine gewisse Blitzleistung sollte der Blitz schon haben. In der Praxis reicht mir eine Leitzahl von ca 50. Aber wie so oft, je mehr desto besser
  7. Die Zoomreflektorstellung des Blitzes muss einerseits automatisch zwischen Kamera und Blitz übertragen werden. Im Bedarfsfall möchte ich aber auch manuell eingreifen können
  8. Ein AF Beam (AF Hilfslicht) am Blitz sowie am Funkauslöser ist sehr hilfreich , vor allem bei Nachtportrait Shootings
  9. Blitz und Funkauslöser sollten leicht zu bedienen sein
  10. Natürlich spielt auch das Preis-Leistungsverhältnis eine wichtige Rolle

Blitzen auf den 2. Vorhang und Stroboskop (Multi) Blitzen benötige ich selten, aber man weiß ja nie, also wenn diese Funktionen auch noch vorhanden sind, nehme ich sie gerne mit.

Wenn Ihr Eure Systemblitze optimal nutzen möchtet, solltet Ihr diese Erwartungen auch an Euren Blitz stellen.

Was bietet nun das Nissin und das Neewer (Godox) Blitz-Funkauslösersystem?

Qualitätsanmutung

Beide Systeme machen einen qualitativ guten Eindruck, wobei der Nissin durch seine leicht abgerundeten Kanten etwas stylischer und moderner wirkt. Beide Systeme haben einen Kunststoffkontakt für den Blitzschuh. Als ich das zum erstem mal gesehen hatte, war mein erster Gedanke ” Wie lange soll das halten?”. Ich habe den Nissin nun schon seit einiger Zeit im Einsatz und bisher sind absolut keine Abnutzungserscheinungen festzustellen. Scheinbar trügt hier der erste leicht negative Eindruck.

Kontaktschuh Nissin Air 1 Commander

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Blitze lassen sich leicht auf die Kamera aufstecken und fixieren. Hier wackelt nichts. Gleiches gilt für die Funkauslöser.

TTL und HSS

Die TTL Automatik und HSS können beide Systeme, zumindest auf dem Papier, aber auch in der Praxis funktioniert TTL bei beiden System gut und Belichtungszeiten bis zu 1/8000 Sekunde meistern beide Blitze dank HSS problemlos.

Übertragung von TTL und HSS per Funk

Die beiden Funkauslöser übertragen TTL und HSS problemlos. Ausserdem lassen sich mit beiden Funkauslösern bis zu 3 Blitzgruppen separat ansteuern und direkt vom Funkauslöser aus einregulieren. Das lästige zum Blitz maschieren und nachregulieren entfällt also bei beiden Systemen.

Blitzleistung

Die Leitzahl (Blitzstärke) wird für den Nissin Di700A mit 48 (bei ISO 100 und Zoomreflektoreinstellung 105 mm) und für den Neewer NW880s mit 60 (bei ISO 100 aber ohne Angabe zur Zoomreflektoreinstellung) angegeben. Hier wäre für eine eindeutige Vergleichbarkeit die Angabe der Zoomreflktoreinstellung von Nöten, da die Blitzhersteller bei der Angabe der Leitzahl gerne einmal mogeln bzgl. der Zoomreflektoreinstellung. In der Praxis scheint der Neewer Blitz im Vergleich zum Nissin Blitz bei voller Leistung aber tatsächlich etwas stärker zu sein. Insgesamt liefern aber beide Systeme ausreichend Blitzleistung für die meisten Blitzanwendungen.

Zoomreflektoreinstellung

Die Zoomreflektoreinstellung wird bei beiden Systemen automatisch von der Kamera übernommen unabhängig davon ob der Blitz direkt auf der Kamera sitzt oder über den Funkauslöser angesteuert wird. Beim Neewersystem stimmen die per Funk übermittelten Zoomwerte allerdings nicht mit der tatsächlichen Zoomeinstellung am Objektiv überein. Die Zoomreflektoreinstellung am Blitz wird bei der Funkübertragung immer etwas weiter eingestellt als die tatsächliche am Objektiv eingestellte Brennweite. Der Grund hierfür ist für mich nicht nachvollziehbar. Eine vollständige Ausleuchtung des Bildauschnittes ist allerdings gewährleistet da der Blitz einen weiteren Bereich ausleuchtet als nötig. 

Eine manuelle Zoomreflektoreinstellung lässt sich bei dem Neewer Blitz direkt am Blitz und etwas umständlicher über eine C.Fn Funktion am Funkauslöser vornehmen. Bei dem Nissinsystem ist dies nur über den Funkauslöser möglich. Eine manuelle Zoomreflektoreinstellung direkt am Blitz ist nicht vorgesehen. Was sich Nissin hierbei gedacht hat ist mir unklar. Ich halte dies aber für einen Nachteil, der hoffentlich über ein Firmware update noch behoben wird.

AF Beam (AF Hilfslicht)

Ein AF Hilfslicht befindet sich bei dem Neewer System direkt am Blitz und lässt sich per Schalter auch am Funkauslöser zuschalten. Das Nissin System bietet ein AF Hilfslicht nur am Blitz. Der Funkauslöser hat diesen praktischen Helfer zur Fokussierung bei wenig Licht nicht.

Preis – Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungsverhältnis ist für beide System sehr gut. Ihr bekommt eine Menge gut funktionierender Technik für wenig Geld. Im direkten Vergleich hat das Neewer / Godox System allerdings die Nase vorn, da bei einem Setpreis von 160 € neben dem Blitz und dem Funkempfänger noch ein Set Farbfilterfolien, eine Blitzhalterung für Softboxen und eine 40 x 40 cm Softbox im Wert von ca. 40 € enthalten war. Somit kostet das reine Blitz/Funkauslöser Set mit gerade einmal ca. 120 € die Hälfte im Vergleich zum Nissin System.

Handling und Bedienbarkeit

Eine in vielen Beurteilungen zu findende Kritik am Neewer System besteht in der fehlenden deutschen Bedienungsanleitung. Eine Anleitung liegt dem Blitzsystem nur in englischer Sprache bei. Das ist für mich kein Problem da ich ganz gut mit Englisch zurechtkomme und zumindest ist die englische Anleitung gut verständlich. Das habe ich bei anderen Systemen auch schon anders erlebt. Allerdings würde sich Neewer / Godox einen Gefallen tun wenn Sie eine vernünftige deutsche Übersetzung zur Verfügung stellen würden.

Dem Nissin Blitzsystem liegt eine deutsche Bedienungsanleitung bei. Die ist allerdings auch dringend nötig da viele Einstellungen nicht selbsterklärend sind. Vor allem die erste Initialisierung zwischen Blitz und Funkauslöser ist kompliziert und umständlich. Zum Glück muss dieser Vorgang nur einmal durchgeführt werden. Nachdem Blitz und Funkauslöser initialisiert wurden ist die Bedienung recht einfach und übersichtlich. Auf den ersten Blick fällt allerdings auf, dass das Nissin System mit sehr wenigen Einstelltasten auskommt und die Einstellungen vermehrt über das gut ablesbare farbige Display erfolgen. Dies gilt für den Blitz aber auch für den Funkauslöser. Auch wenn die Einstellungen über das Display einfach durchzuführen sind, bin ich eher ein Fan der Tastenbedienung. Das Neewer System kommt mir mit seinen vielen Tasten am Blitz und am Funkauslöser subjektiv eher entgegen.

Neewer NW880s Bedienfeld

 

 

 

 

 

 

Alle wichtigen Funktionen sind per Tastendruck leicht einstellbar. Die Kopplung zwischen Funkauslöser und Blitz war unkompliziert und beide Systemteile haben direkt aufeinander reagiert. Wichtig bei der Benutzung der Funkauslöser sind die Voreinstellungen an der Kamera. Während Ihr für das Nissin System den WL-Blitzmodus an der Kamera einstellen müsst, benötigt das Neewer System den normalen Blitzmodus als Voreinstellung an Eurer Sony. Ich möchte auch nicht verschweigen, dass ich mit dem Neewer baugleichen Godox Funkauslöser, während eines Blitzkurses, an Canon Kameras (natürlich war auch das Blitzsystem für Canon ausgelegt) starke Probleme hatte den Funkauslöser dazu zu bewegen den Blitz anzusteuern. Ich vermute das auch hier Voreinstellungen an der Canon vorgenommen werden müssen, damit das funktioniert. Wie gesagt an der Sony Alpha 7II funktionierte das einfach und vollkommen unkompliziert.

Fazit

Nissin und Neewer / Godox bieten gute und günstige Blitz-Funkauslöser Systeme für Sony Kameras mit Mi Blitzschuh, die meine Erwartungen an ein gutes Blitz-Funkauslöser System größtenteils erfüllen und alles können was sie können sollten. Die Qualitätsanmutung ist für diesen Preis bei beiden Systemen erfreulich gut. 

Wenn Ihr mich jetzt fragen würdet welches System ich für meine Sony mit weiteren Blitzen ausbauen würde, tendiere ich klar zu dem Neewer / Godox System. Nicht etwa weil das Nissin System schlecht wäre, sondern weil mir das Bedienkonzept von Neewer / Godox subjektiv besser liegt und dazu noch günstiger ist als das Nissin System.

Abschliessend kann ich aber beide Systeme für Sony Kameras uneingeschränkt empfehlen.

Falls Ihr Lust bekommen habt Euch intensiver mit Euren Blitz auseinander zu setzen schaut gerne einmal in unserem Kursangebot nach dem Kurs “Richtig Blitzen mit Systemblitzen”

 

 

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Nachts im Bahnhof

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit endlich einmal die S-Bahnhöfe Überseequartier und Hafencity/Universität zu fotografieren. Ich hatte schon viel von diesen Bahnhöfen gehört und viele Bilder gesehen, die mich immer wieder fasziniert haben. Die beiden Bahnhöfe sind tatsächlich fotografisch sehr reizvoll und bieten jede Menge spannende Motive. Aufgrund der starken Kontraste eignet sich die HDR (HighDynamicRange) Technik hier besonders gut. Die folgenden HDR Bilder wurden mit HDR Efex (NIK Filter) und Photomatix erstellt.

 

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Überseequartier

S-Bahnhof Überseequartier

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

 

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Alte Schätze an der Sony Alpha 7 II

Bei der Recherche nach guten Objektiven für die Sony Alpha 7 II bin ich immer wieder auf den Hinweis gestoßen, dass sich alte analoge Objektive sehr gut an die Sony adaptieren lassen. Der Nachteil bei der Verwendung analoger Objektive an modernen Systemkameras besteht in der fehlenden Autofokusfunktion und der manuellen Einstellung der Blende am Objektiv. Ausserdem werden nicht alle Daten wie gewohnt in die Exifdaten der Bilder übertragen, so fehlt z.B. die Angabe zu dem Blendenwert in den Exif Daten. Da man zu Analogzeiten keine Stabilisatoren kannte, fehlen diese natürlich auch bei den analogen Objektiven.

Canon FD 85mm , Blende 5,6

Canon FD 85mm , Blende 5,6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich mit der Sony sowieso mal wieder etwas “entschleunigter” fotografieren wollte kam mir die Notwendigkeit der manuellen Fokussierung und der manuellen Blendeneinstellung ganz gelegen und die unvollständigen Exif Daten sind für mich nicht wirklich wichtig. Der fehlende Stabilisator spielt bei der Sony Alpha 7 II keine Rolle, da der Sensor stabilisiert ist und somit ein Stabilisator im Objektiv redundant wäre. Also sprach nichts dagegegen so ein altes Schätzchen an der Sony einmal auszuprobieren. Es fehlte also nur noch ein Adapter und ein Objektiv. Ich hatte mich für alte Canon FD Objektive entschieden, da diese ziemlich weit verbreitet und in der “Bucht” sehr günstig zu bekommen sind. Am Beispiel des Canon FD 85 mm, 1,8 Objektives möchte ich Euch an meinen Erfahrungen mit analogen Objektiven an der Sony teilhaben lassen.

Canon FD 85 mm, 1,8

Canon FD 85 mm, 1,8

 

Das Objektiv habe ich für ca. 150 € gebraucht ersteigert. Als Adapter verwende ich den FD – NEX Adapter von K&F Concept der nochmal mit ca. 20 € zu Buche schlägt. Es gibt auch wesentlich teurere Adapter, ich habe allerdings mit den günstigen K&F Adapter sehr gute Erfahrungen gemacht.

Nachdem Adapter und Objektiv endlich angekommen waren, war ich natürlich sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse. Erwartet habe ich flaue, kontrastarme Bilder mit einer dürftigen Schärfe. Soviel vorweg, ich wurde vom kompletten Gegenteil überzeugt……

Also, zunächst erstmal den Adapter an das Objektiv anbringen und prüfen ob sich die Blende einstellen lässt. Funktionierte problemlos. Dann Objektiv an die Kamera anbringen und erste Testfotos schießen und mich auf das Schlimmste gefasst machen. Die ersten Ergebnisse waren der Hammer! Die Bilder hatte eine wirklich sehr gute Schärfe waren sehr kontrastreich und hatten den typischen Analogstil den ich so liebe. Das Bokeh war zudem butterweich.

Lady, Canon 85 mm, Blende 4,0

Lady, Canon 85 mm, Blende 4,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die  manuelle Fokussierung war mit Hilfe der Fokuspeaking- und Lupenfunktion auch vollkommen problemlos, zumal sich der Fokusring butterweich und sehr fein regulieren lässt.

Bezüglich der Schärfe könnt Ihr Euch anhand des folgenden Bildbeispiels und des 100 % Ausschnittes am Besten selbst einen Eindruck verschaffen.

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4, 100 % Ansicht

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4, 100 % Ansicht

Stellt sich die Frage nach den negativen Aspekten dse Objektives. Ok, bei Offenblende 1,8 lässt die Schärfe etwas nach, das ist aber auch bei richtig teuren, modernen Objektiven oftmals der Fall. Ausserdem treten bei Offenblende Vignettierungen (Randabschattungen) auf, die ich aber sowieso mag und die sich, falls gewünscht problemlos in Lightroom beheben lassen.

Fazit: Analoge Objektive lassen sich problemlos an der Sony Alpha 7 II adaptieren und liefern hervorragende Bildergebnisse. Die Objektive eignen sich insbesondere dann, wenn Ihr Zeit habt manuell scharf zu stellen und auf die Autofokusfunktion verzichten könnt, also Portrait-, Landschaft-, Street-, Produktfotografie usw. Mittlerweile habe ich einen ganzen Park analoger Objektive und bisher hat keines meine Erwartungen entäuscht. Die anderen Objektive stelle ich Euch gerne in einem der nächsten Blogbeiträge vor.

Beispielbilder Canon FD 85 mm

Canon 85 mm, ISO 320, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 320, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 1,8

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 1,8

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Die Qual der Wahl……

Die Qual der Wahl, oder der lange Weg zur Sony Alpha 7 II.

“Ich brauche eine neue Kamera” war der Grundgedanke, der mich auf den langen Weg zur neuen Sony Alpha 7 II geführt hat. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ja nur fünf Kameras (Nikon D800, D7100, D5000, Canon EOS 450, Olympus OMD M10) da war der Gedanke natürlich logisch das eine Sechste unbedingt notwendig ist. Ich vermute viele der männlichen Leser können den Prozess der Rechtfertigung und Argumentationen für ein neues technisches Spielzeug nachvollziehen (den schmunzelnden Mädels gebe ich nur das Stichwort “Schuhe”, da seid Ihr auch nicht besser…). Es fallen einem alle möglichen klaren Argumente ein um das neueste High Tech Teil unbedingt haben zu müssen. Also die Entscheidung für eine neue Kamera war gefallen, schließlich muss ich mich ja mit so ziemlich allen Kameratypen auskennen um den Kursteilnehmern jedes Knöpfchen und Rädchen erklären zu können. Die Frage war nur welche es den nun sein sollte. Um diese Entscheidung einzugrenzen, habe ich erst einmal aufgelistet was die “Neue” so alles können sollte. Es sollte eine Systemkamera sein, die natürlich knackscharfe Bilder macht und ein gutes Autofokussystem hat. Der Retrolook einiger Systemkamerahersteller hat es mir auch angetan und da ich keine Kompromisse bezüglich Bildqualität eingehen wollte mussten natürlich auch entsprechend hochwertige Linsen verfügbar sein. Gutes Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten war für mich auch noch wichtig. Hatte ich noch was vergessen, ach ja der Preis. Ok hier hatte ich mir ein gewisses Limit gesetzt, mit dem Wissen das es sowieso überschritten wird.

Die oben genannten Anforderungen erfüllten die drei Hersteller Olympus (schied aus, hatte ich ja schon), Fuji und Sony.

Mein Favorit war die Fuji XT1, die ich während einiger Kurs schon öfter in der Hand hatte und die wirklich sehr gute Bildergebnisse liefert. Alternativ hatte ich die Fuji XT 10 im Hinterkopf, die ähnlich gute Bildergebnisse liefert aber um einiges günstiger war. Hier hat es sich wieder einmal gezeigt wie wichtig es ist, eine Kamera in die Hand zu nehmen. Es war sofort klar, dass die Fuji XT 10 und ich keine Freunde werden. Für mich ist sie einfach zu klein, die Tasten sind zu fummelig und für die Displayanzeige hätte ich immer meine Lesebrille benötigt. Also doch die Fuji XT 1, die mir mit dem Bedienkonzept “Back to the roots” (Einstellkonzept wie bei Analogkameras) sofort gut gefallen hatte. Allerdings gab es Grüchte das die Fuji XT 2 noch dieses Jahr auf den Markt kommen sollte. Also doch lieber noch warten? Die Entscheidung wurde mir abgenommen nachdem ich das erste Mal eine Sony Alpha 7 II in der Hand hatte und die Bildergebnisse am Laptop betrachten konnte. Tolle Schärfe, gute Dynamik, sehr gutes Rauschverhalten und eine harmonische Farbwiedergabe. Genau das war es was ich wollte und dann auch noch Vollformat, Herz was willst mehr.

Blende2-Hamburg sony a 7 II-1

 

Ich habe die Sony Alpha 7 nun gut eine Woche und ich kann sagen wir haben uns auf Anhieb sofort verstanden. Sie hat natürlich auch ein paar Dinge die nicht ganz so toll sind (z.B. Akkuverbrauch und Serienbildgeschwindigkeit), aber die mir wichtigen Faktoren erfüllt sie voll und ganz.

Blende2-Hamburg sony a 7 II-2

In Kürze werde ich hier einen Erfahrungsbericht posten und Euch an meinem “langen Weg zum richtigen Objektiv” teilhaben lassen.

Nachfolgend schon einmal erste Bilder von meiner neuen “Freundin”.

Hamburg Nacht sony-3

Hamburg Nacht sony-2

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Meine Fototasche……

hat wieder Zuwachs bekommen. Neben der neuen “Zweitkamera” Nikon D7100 habe ich mir nun endlich das Makroobjektiv Sigma 105 mm, F2,8 gegönnt. Außerdem habe ich meinen “Blitzpark” um einige “Chinablitze” sowie den entsprechenden Funkauslösern erweitert.

Stöbert gerne einmal in meiner Fototasche um mehr Informationen zu dem neuen Equipement zu bekommen.

Makro (1 von 6)-2

 

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