Makrofotografie

Die Makrofotografie (gerne auch als „Blümchenfotografie“ bezeichnet) ist der Bereich der Fotografie, bei dem ich so wirklich alles um mich herum vergessen kann. Für „Nichtfotografen“ bzw. „Nichtmakrofotografen“ ist es schier unbegreiflich, wie man gefühlte Stunden mit der Kamera um einen Grashalm robben kann, nur um eine Fliege oder einen Käfer zu fotografieren. Aber genau das macht aus meiner Sicht die Makrofotografie aus, sich in diesen Mikrodschungel zu versetzen und einen Teil dieser unzähligen Motive direkt vor der Haustüre zu entdecken und fotografisch festzuhalten.

Die wichtigste Eigenschaft, die ein Makrofotograf braucht, ist Geduld und eine relativ hohe Frustrationsgrenze. Gerade wenn Ihr in die Makrofotografie einsteigt, ist die Ausschussrate relativ hoch, aber wenn Ihr das eine Bild im Kasten habt, hat sich der ganze Aufwand gelohnt.

Noch zwei kleine Tipps zum Schluss:

1. Versucht gar nicht erst während des Sonntagsspaziergangs mit Eurem Partner/Eurer Partnerin, der/die nicht so fotoverrückt ist wie ihr, ein paar Makros zu schießen. Das birgt richtiges Konfliktpotenzial nach dem Motto „Kommst Du jetzt endlich…“

2. Fangt Eure Makrolaufbahn nicht mit einer fliegenden Libelle an. So groß kann Euer Frustrationslevel gar nicht sein. Besser für den Einstieg sind da Blümchen oder Schnecken…

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