Workshop „Foodfotografie“

Am Samstag, den 26. August d.J. war es wieder soweit – gemeinsam mit  unseren sehr sympathischen und fotobegeisterten Teilnehmern verbrachten wir einen interessanten und kreativen Tag in unserer Fotoschule.

Das Interesse an dem Fotokurs „Foodfotografie“ basierte auf beruflichen oder privaten Gründen,  einig waren sich jedoch alle darüber, dass Kochen Spaß  bereitet und man die „kulinarischen Werke“ auch bildlich festhalten sollte.

Am Anfang stand dann eine theoretische Einweisung, in der u.a. nochmals die Basics wie Blende, ISO und Belichtungszeit erklärt wurden, Schwerpunkt waren jedoch die Themen Lichtsetzung bei Tages- und Kunstlicht, Kameraeinstellung für die Foodfotografie, Bildgestaltung, Requisiten und noch einiges mehr.

Und dann ging es endlich zum praktischen Teil, in dem die Themen Dekorieren, Arrangieren und Fotografieren im Vordergrund standen und unsere Teilnehmer sich auch eifrig untereinander ausgetauscht und beraten haben.  Das Gericht bestand aus einer Vor-, Haupt- und Nachspeise und unsere Gäste konnten entscheiden, welche Requisiten sie wählen und wie sie die Speisen arrangieren möchten.

Wir finden die Ergebnisse ganz toll und sagen nochmals HERZLICHEN DANK für den schönen Tag und die uns zur Verfügung gestellten Bilder!

PS: …da wir keine künstlichen Mittel verwenden, sind alle Gerichte natürlich auch essbar…

Falls Ihr an einem Workshop zum Thema „Foodfotografie“ Interesse habt erfahrt Ihr Näheres unter Foodfotografie

Tobias und Julia

Tobias und Julia

Tobias und Julia

Alena

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Systemblitze und Funkempfänger für Sony Kameras – Nissin Di700A und Neewer NW880s

Sytemblitze und entsprechende Funkauslöser für Sony Kameras mit Mi Blitzschuh zu finden ist nicht ganz einfach. Aufgrund des speziellen Sony Blitzschuhes lassen sich entsprechende Systeme an einer Hand abzählen.

Der erste Gedanke geht natürlich in Richtung original Sony Blitz und tatsächlich bietet Sony mit dem HVC-F60M auch einen leistungsstarken Blitz an. Gemeinsam mit dem Sony eigenen Funkauslöser FA-WRC1M lässt sich dieser auch bequem per Funk ansteuern und auslösen. Der einzige Nachteil bei dieser Kombination besteht darin, dass Ihr für den Blitz ca. 430 € und für den Funkempfänger ca. 240 €, also insgesamt ca. 670 € investieren müsst.

Das muss doch auch günstiger gehen? Geht es auch z.B. mit dem Nissin Di700A und mit dem Neewer NW880s, der baugleich mit dem Godox TT685S zu sein scheint.

Neewer NW880s

Nissin Di700A

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Neewer und der Nissin Blitz werden im Bundle mit entsprechenden Funkauslösern angeboten.

Das Set Nissin Di700A inklusive Air 1 Commander Funkauslöser kostet ca. 240 € und der Neewer Blitz wird inklusive Funkauslöser N1Ts für knappe 160 € angeboten.

Neewer N1Ts

Nissin Air 1 Commander

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Alternativen sind also deutlich günstiger im Vergleich zu dem original Sony System. Die Frage ist nur, ob Ihr für diesen Preis auch etwas vernünftiges bekommt?

Da ich das Nissin und das Neewer System an meiner Sony Alpha 7II getestet habe, möchte ich Euch diese Frage aus meiner Sicht beantworten. Dieser erste Eindruck der beiden Systeme soll keinen akademischen Vergleichstest ersetzen. Vielmehr möchte ich aus meiner Sicht darlegen was ich von einem vernünftigen Blitz mit Funkauslöser erwarte und was mir diese beiden Systeme liefern.

Also zunächst erst einmal meine Erwartungen an ein Blitz- Funkauslösersystem:

  1. Eine gewisse Qualitätsanmutung. Es darf nichts klappern, hakeln, wackeln oder sonstwie zerbrechlich erscheinen
  2. TTL (Through the lens) ist ein absolutes MUSS
  3. HSS (High Speed Synchronization) ist ebenso Pflicht
  4. Der Funkempfänger muss TTL und HSS per Funk übertragen können
  5. Über den Funkempfänger müssen unterschiedliche Blitzgruppen einfach unabhängig voneinander zu regulieren sein
  6. Eine gewisse Blitzleistung sollte der Blitz schon haben. In der Praxis reicht mir eine Leitzahl von ca 50. Aber wie so oft, je mehr desto besser
  7. Die Zoomreflektorstellung des Blitzes muss einerseits automatisch zwischen Kamera und Blitz übertragen werden. Im Bedarfsfall möchte ich aber auch manuell eingreifen können
  8. Ein AF Beam (AF Hilfslicht) am Blitz sowie am Funkauslöser ist sehr hilfreich , vor allem bei Nachtportrait Shootings
  9. Blitz und Funkauslöser sollten leicht zu bedienen sein
  10. Natürlich spielt auch das Preis-Leistungsverhältnis eine wichtige Rolle

Blitzen auf den 2. Vorhang und Stroboskop (Multi) Blitzen benötige ich selten, aber man weiß ja nie, also wenn diese Funktionen auch noch vorhanden sind, nehme ich sie gerne mit.

Wenn Ihr Eure Systemblitze optimal nutzen möchtet, solltet Ihr diese Erwartungen auch an Euren Blitz stellen.

Was bietet nun das Nissin und das Neewer (Godox) Blitz-Funkauslösersystem?

Qualitätsanmutung

Beide Systeme machen einen qualitativ guten Eindruck, wobei der Nissin durch seine leicht abgerundeten Kanten etwas stylischer und moderner wirkt. Beide Systeme haben einen Kunststoffkontakt für den Blitzschuh. Als ich das zum erstem mal gesehen hatte, war mein erster Gedanke “ Wie lange soll das halten?“. Ich habe den Nissin nun schon seit einiger Zeit im Einsatz und bisher sind absolut keine Abnutzungserscheinungen festzustellen. Scheinbar trügt hier der erste leicht negative Eindruck.

Kontaktschuh Nissin Air 1 Commander

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Blitze lassen sich leicht auf die Kamera aufstecken und fixieren. Hier wackelt nichts. Gleiches gilt für die Funkauslöser.

TTL und HSS

Die TTL Automatik und HSS können beide Systeme, zumindest auf dem Papier, aber auch in der Praxis funktioniert TTL bei beiden System gut und Belichtungszeiten bis zu 1/8000 Sekunde meistern beide Blitze dank HSS problemlos.

Übertragung von TTL und HSS per Funk

Die beiden Funkauslöser übertragen TTL und HSS problemlos. Ausserdem lassen sich mit beiden Funkauslösern bis zu 3 Blitzgruppen separat ansteuern und direkt vom Funkauslöser aus einregulieren. Das lästige zum Blitz maschieren und nachregulieren entfällt also bei beiden Systemen.

Blitzleistung

Die Leitzahl (Blitzstärke) wird für den Nissin Di700A mit 48 (bei ISO 100 und Zoomreflektoreinstellung 105 mm) und für den Neewer NW880s mit 60 (bei ISO 100 aber ohne Angabe zur Zoomreflektoreinstellung) angegeben. Hier wäre für eine eindeutige Vergleichbarkeit die Angabe der Zoomreflktoreinstellung von Nöten, da die Blitzhersteller bei der Angabe der Leitzahl gerne einmal mogeln bzgl. der Zoomreflektoreinstellung. In der Praxis scheint der Neewer Blitz im Vergleich zum Nissin Blitz bei voller Leistung aber tatsächlich etwas stärker zu sein. Insgesamt liefern aber beide Systeme ausreichend Blitzleistung für die meisten Blitzanwendungen.

Zoomreflektoreinstellung

Die Zoomreflektoreinstellung wird bei beiden Systemen automatisch von der Kamera übernommen unabhängig davon ob der Blitz direkt auf der Kamera sitzt oder über den Funkauslöser angesteuert wird. Beim Neewersystem stimmen die per Funk übermittelten Zoomwerte allerdings nicht mit der tatsächlichen Zoomeinstellung am Objektiv überein. Die Zoomreflektoreinstellung am Blitz wird bei der Funkübertragung immer etwas weiter eingestellt als die tatsächliche am Objektiv eingestellte Brennweite. Der Grund hierfür ist für mich nicht nachvollziehbar. Eine vollständige Ausleuchtung des Bildauschnittes ist allerdings gewährleistet da der Blitz einen weiteren Bereich ausleuchtet als nötig. 

Eine manuelle Zoomreflektoreinstellung lässt sich bei dem Neewer Blitz direkt am Blitz und etwas umständlicher über eine C.Fn Funktion am Funkauslöser vornehmen. Bei dem Nissinsystem ist dies nur über den Funkauslöser möglich. Eine manuelle Zoomreflektoreinstellung direkt am Blitz ist nicht vorgesehen. Was sich Nissin hierbei gedacht hat ist mir unklar. Ich halte dies aber für einen Nachteil, der hoffentlich über ein Firmware update noch behoben wird.

AF Beam (AF Hilfslicht)

Ein AF Hilfslicht befindet sich bei dem Neewer System direkt am Blitz und lässt sich per Schalter auch am Funkauslöser zuschalten. Das Nissin System bietet ein AF Hilfslicht nur am Blitz. Der Funkauslöser hat diesen praktischen Helfer zur Fokussierung bei wenig Licht nicht.

Preis – Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungsverhältnis ist für beide System sehr gut. Ihr bekommt eine Menge gut funktionierender Technik für wenig Geld. Im direkten Vergleich hat das Neewer / Godox System allerdings die Nase vorn, da bei einem Setpreis von 160 € neben dem Blitz und dem Funkempfänger noch ein Set Farbfilterfolien, eine Blitzhalterung für Softboxen und eine 40 x 40 cm Softbox im Wert von ca. 40 € enthalten war. Somit kostet das reine Blitz/Funkauslöser Set mit gerade einmal ca. 120 € die Hälfte im Vergleich zum Nissin System.

Handling und Bedienbarkeit

Eine in vielen Beurteilungen zu findende Kritik am Neewer System besteht in der fehlenden deutschen Bedienungsanleitung. Eine Anleitung liegt dem Blitzsystem nur in englischer Sprache bei. Das ist für mich kein Problem da ich ganz gut mit Englisch zurechtkomme und zumindest ist die englische Anleitung gut verständlich. Das habe ich bei anderen Systemen auch schon anders erlebt. Allerdings würde sich Neewer / Godox einen Gefallen tun wenn Sie eine vernünftige deutsche Übersetzung zur Verfügung stellen würden.

Dem Nissin Blitzsystem liegt eine deutsche Bedienungsanleitung bei. Die ist allerdings auch dringend nötig da viele Einstellungen nicht selbsterklärend sind. Vor allem die erste Initialisierung zwischen Blitz und Funkauslöser ist kompliziert und umständlich. Zum Glück muss dieser Vorgang nur einmal durchgeführt werden. Nachdem Blitz und Funkauslöser initialisiert wurden ist die Bedienung recht einfach und übersichtlich. Auf den ersten Blick fällt allerdings auf, dass das Nissin System mit sehr wenigen Einstelltasten auskommt und die Einstellungen vermehrt über das gut ablesbare farbige Display erfolgen. Dies gilt für den Blitz aber auch für den Funkauslöser. Auch wenn die Einstellungen über das Display einfach durchzuführen sind, bin ich eher ein Fan der Tastenbedienung. Das Neewer System kommt mir mit seinen vielen Tasten am Blitz und am Funkauslöser subjektiv eher entgegen.

Neewer NW880s Bedienfeld

 

 

 

 

 

 

Alle wichtigen Funktionen sind per Tastendruck leicht einstellbar. Die Kopplung zwischen Funkauslöser und Blitz war unkompliziert und beide Systemteile haben direkt aufeinander reagiert. Wichtig bei der Benutzung der Funkauslöser sind die Voreinstellungen an der Kamera. Während Ihr für das Nissin System den WL-Blitzmodus an der Kamera einstellen müsst, benötigt das Neewer System den normalen Blitzmodus als Voreinstellung an Eurer Sony. Ich möchte auch nicht verschweigen, dass ich mit dem Neewer baugleichen Godox Funkauslöser, während eines Blitzkurses, an Canon Kameras (natürlich war auch das Blitzsystem für Canon ausgelegt) starke Probleme hatte den Funkauslöser dazu zu bewegen den Blitz anzusteuern. Ich vermute das auch hier Voreinstellungen an der Canon vorgenommen werden müssen, damit das funktioniert. Wie gesagt an der Sony Alpha 7II funktionierte das einfach und vollkommen unkompliziert.

Fazit

Nissin und Neewer / Godox bieten gute und günstige Blitz-Funkauslöser Systeme für Sony Kameras mit Mi Blitzschuh, die meine Erwartungen an ein gutes Blitz-Funkauslöser System größtenteils erfüllen und alles können was sie können sollten. Die Qualitätsanmutung ist für diesen Preis bei beiden Systemen erfreulich gut. 

Wenn Ihr mich jetzt fragen würdet welches System ich für meine Sony mit weiteren Blitzen ausbauen würde, tendiere ich klar zu dem Neewer / Godox System. Nicht etwa weil das Nissin System schlecht wäre, sondern weil mir das Bedienkonzept von Neewer / Godox subjektiv besser liegt und dazu noch günstiger ist als das Nissin System.

Abschliessend kann ich aber beide Systeme für Sony Kameras uneingeschränkt empfehlen.

Falls Ihr Lust bekommen habt Euch intensiver mit Euren Blitz auseinander zu setzen schaut gerne einmal in unserem Kursangebot nach dem Kurs „Richtig Blitzen mit Systemblitzen“

 

 

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Nachts im Bahnhof

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit endlich einmal die S-Bahnhöfe Überseequartier und Hafencity/Universität zu fotografieren. Ich hatte schon viel von diesen Bahnhöfen gehört und viele Bilder gesehen, die mich immer wieder fasziniert haben. Die beiden Bahnhöfe sind tatsächlich fotografisch sehr reizvoll und bieten jede Menge spannende Motive. Aufgrund der starken Kontraste eignet sich die HDR (HighDynamicRange) Technik hier besonders gut. Die folgenden HDR Bilder wurden mit HDR Efex (NIK Filter) und Photomatix erstellt.

 

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Überseequartier

S-Bahnhof Überseequartier

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

S-Bahnhof Hafencity

 

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Alte Schätze an der Sony Alpha 7 II

Bei der Recherche nach guten Objektiven für die Sony Alpha 7 II bin ich immer wieder auf den Hinweis gestoßen, dass sich alte analoge Objektive sehr gut an die Sony adaptieren lassen. Der Nachteil bei der Verwendung analoger Objektive an modernen Systemkameras besteht in der fehlenden Autofokusfunktion und der manuellen Einstellung der Blende am Objektiv. Ausserdem werden nicht alle Daten wie gewohnt in die Exifdaten der Bilder übertragen, so fehlt z.B. die Angabe zu dem Blendenwert in den Exif Daten. Da man zu Analogzeiten keine Stabilisatoren kannte, fehlen diese natürlich auch bei den analogen Objektiven.

Canon FD 85mm , Blende 5,6

Canon FD 85mm , Blende 5,6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich mit der Sony sowieso mal wieder etwas „entschleunigter“ fotografieren wollte kam mir die Notwendigkeit der manuellen Fokussierung und der manuellen Blendeneinstellung ganz gelegen und die unvollständigen Exif Daten sind für mich nicht wirklich wichtig. Der fehlende Stabilisator spielt bei der Sony Alpha 7 II keine Rolle, da der Sensor stabilisiert ist und somit ein Stabilisator im Objektiv redundant wäre. Also sprach nichts dagegegen so ein altes Schätzchen an der Sony einmal auszuprobieren. Es fehlte also nur noch ein Adapter und ein Objektiv. Ich hatte mich für alte Canon FD Objektive entschieden, da diese ziemlich weit verbreitet und in der „Bucht“ sehr günstig zu bekommen sind. Am Beispiel des Canon FD 85 mm, 1,8 Objektives möchte ich Euch an meinen Erfahrungen mit analogen Objektiven an der Sony teilhaben lassen.

Canon FD 85 mm, 1,8

Canon FD 85 mm, 1,8

 

Das Objektiv habe ich für ca. 150 € gebraucht ersteigert. Als Adapter verwende ich den FD – NEX Adapter von K&F Concept der nochmal mit ca. 20 € zu Buche schlägt. Es gibt auch wesentlich teurere Adapter, ich habe allerdings mit den günstigen K&F Adapter sehr gute Erfahrungen gemacht.

Nachdem Adapter und Objektiv endlich angekommen waren, war ich natürlich sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse. Erwartet habe ich flaue, kontrastarme Bilder mit einer dürftigen Schärfe. Soviel vorweg, ich wurde vom kompletten Gegenteil überzeugt……

Also, zunächst erstmal den Adapter an das Objektiv anbringen und prüfen ob sich die Blende einstellen lässt. Funktionierte problemlos. Dann Objektiv an die Kamera anbringen und erste Testfotos schießen und mich auf das Schlimmste gefasst machen. Die ersten Ergebnisse waren der Hammer! Die Bilder hatte eine wirklich sehr gute Schärfe waren sehr kontrastreich und hatten den typischen Analogstil den ich so liebe. Das Bokeh war zudem butterweich.

Lady, Canon 85 mm, Blende 4,0

Lady, Canon 85 mm, Blende 4,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die  manuelle Fokussierung war mit Hilfe der Fokuspeaking- und Lupenfunktion auch vollkommen problemlos, zumal sich der Fokusring butterweich und sehr fein regulieren lässt.

Bezüglich der Schärfe könnt Ihr Euch anhand des folgenden Bildbeispiels und des 100 % Ausschnittes am Besten selbst einen Eindruck verschaffen.

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4, 100 % Ansicht

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 4, 100 % Ansicht

Stellt sich die Frage nach den negativen Aspekten dse Objektives. Ok, bei Offenblende 1,8 lässt die Schärfe etwas nach, das ist aber auch bei richtig teuren, modernen Objektiven oftmals der Fall. Ausserdem treten bei Offenblende Vignettierungen (Randabschattungen) auf, die ich aber sowieso mag und die sich, falls gewünscht problemlos in Lightroom beheben lassen.

Fazit: Analoge Objektive lassen sich problemlos an der Sony Alpha 7 II adaptieren und liefern hervorragende Bildergebnisse. Die Objektive eignen sich insbesondere dann, wenn Ihr Zeit habt manuell scharf zu stellen und auf die Autofokusfunktion verzichten könnt, also Portrait-, Landschaft-, Street-, Produktfotografie usw. Mittlerweile habe ich einen ganzen Park analoger Objektive und bisher hat keines meine Erwartungen entäuscht. Die anderen Objektive stelle ich Euch gerne in einem der nächsten Blogbeiträge vor.

Beispielbilder Canon FD 85 mm

Canon 85 mm, ISO 320, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 320, Blende 4

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 100, Blende 2,8

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 1,8

Canon 85 mm, ISO 500, Blende 1,8

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Die Qual der Wahl……

Die Qual der Wahl, oder der lange Weg zur Sony Alpha 7 II.

„Ich brauche eine neue Kamera“ war der Grundgedanke, der mich auf den langen Weg zur neuen Sony Alpha 7 II geführt hat. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ja nur fünf Kameras (Nikon D800, D7100, D5000, Canon EOS 450, Olympus OMD M10) da war der Gedanke natürlich logisch das eine Sechste unbedingt notwendig ist. Ich vermute viele der männlichen Leser können den Prozess der Rechtfertigung und Argumentationen für ein neues technisches Spielzeug nachvollziehen (den schmunzelnden Mädels gebe ich nur das Stichwort „Schuhe“, da seid Ihr auch nicht besser…). Es fallen einem alle möglichen klaren Argumente ein um das neueste High Tech Teil unbedingt haben zu müssen. Also die Entscheidung für eine neue Kamera war gefallen, schließlich muss ich mich ja mit so ziemlich allen Kameratypen auskennen um den Kursteilnehmern jedes Knöpfchen und Rädchen erklären zu können. Die Frage war nur welche es den nun sein sollte. Um diese Entscheidung einzugrenzen, habe ich erst einmal aufgelistet was die „Neue“ so alles können sollte. Es sollte eine Systemkamera sein, die natürlich knackscharfe Bilder macht und ein gutes Autofokussystem hat. Der Retrolook einiger Systemkamerahersteller hat es mir auch angetan und da ich keine Kompromisse bezüglich Bildqualität eingehen wollte mussten natürlich auch entsprechend hochwertige Linsen verfügbar sein. Gutes Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten war für mich auch noch wichtig. Hatte ich noch was vergessen, ach ja der Preis. Ok hier hatte ich mir ein gewisses Limit gesetzt, mit dem Wissen das es sowieso überschritten wird.

Die oben genannten Anforderungen erfüllten die drei Hersteller Olympus (schied aus, hatte ich ja schon), Fuji und Sony.

Mein Favorit war die Fuji XT1, die ich während einiger Kurs schon öfter in der Hand hatte und die wirklich sehr gute Bildergebnisse liefert. Alternativ hatte ich die Fuji XT 10 im Hinterkopf, die ähnlich gute Bildergebnisse liefert aber um einiges günstiger war. Hier hat es sich wieder einmal gezeigt wie wichtig es ist, eine Kamera in die Hand zu nehmen. Es war sofort klar, dass die Fuji XT 10 und ich keine Freunde werden. Für mich ist sie einfach zu klein, die Tasten sind zu fummelig und für die Displayanzeige hätte ich immer meine Lesebrille benötigt. Also doch die Fuji XT 1, die mir mit dem Bedienkonzept „Back to the roots“ (Einstellkonzept wie bei Analogkameras) sofort gut gefallen hatte. Allerdings gab es Grüchte das die Fuji XT 2 noch dieses Jahr auf den Markt kommen sollte. Also doch lieber noch warten? Die Entscheidung wurde mir abgenommen nachdem ich das erste Mal eine Sony Alpha 7 II in der Hand hatte und die Bildergebnisse am Laptop betrachten konnte. Tolle Schärfe, gute Dynamik, sehr gutes Rauschverhalten und eine harmonische Farbwiedergabe. Genau das war es was ich wollte und dann auch noch Vollformat, Herz was willst mehr.

Blende2-Hamburg sony a 7 II-1

 

Ich habe die Sony Alpha 7 nun gut eine Woche und ich kann sagen wir haben uns auf Anhieb sofort verstanden. Sie hat natürlich auch ein paar Dinge die nicht ganz so toll sind (z.B. Akkuverbrauch und Serienbildgeschwindigkeit), aber die mir wichtigen Faktoren erfüllt sie voll und ganz.

Blende2-Hamburg sony a 7 II-2

In Kürze werde ich hier einen Erfahrungsbericht posten und Euch an meinem „langen Weg zum richtigen Objektiv“ teilhaben lassen.

Nachfolgend schon einmal erste Bilder von meiner neuen „Freundin“.

Hamburg Nacht sony-3

Hamburg Nacht sony-2

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Meine Fototasche……

hat wieder Zuwachs bekommen. Neben der neuen „Zweitkamera“ Nikon D7100 habe ich mir nun endlich das Makroobjektiv Sigma 105 mm, F2,8 gegönnt. Außerdem habe ich meinen „Blitzpark“ um einige „Chinablitze“ sowie den entsprechenden Funkauslösern erweitert.

Stöbert gerne einmal in meiner Fototasche um mehr Informationen zu dem neuen Equipement zu bekommen.

Makro (1 von 6)-2

 

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Der blaue Hafen….

Blue Port-7

Die Aktion „Blue Port“ Hamburg war sehr beeindruckend und für Nacht-Fotografen sicherlich eine schöne Herausforderung. Ich habe mir dann auch mal einen Abend gegönnt und bin mit meinem Equipment durch den Hafen gewandert um dieses „blaue Wunder“ in Bildern festzuhalten. Ich muss zugeben, dass das helle Blau nicht ganz so einfach zu bändigen war, weshalb die ein oder andere Belichtungsreihe angefertigt werden musste. Trotzdem halte ich die Blue Port Aktion für alle Hafenbesucher (ob mit oder ohne Kamera) für ein sehr schönes Erlebnis.

Blue Port-1  Blue Port-3Blue Port-4Blue Port-2

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Portraitshooting mit Andreas Jorns in Düsseldorf

 

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Ende Juli habe ich mir mal ein Portraitshooting-Wochenende bei dem renommierten Portraitfotografen Andreas Jorns in Düsseldorf-Haan gegönnt. Das Motto des Workshops lautete „MENSCHEN-LICHT-EMOTIONEN“ und gemeinsam mit drei weiteren Fotografen haben wir dieses Motto zwei Tage lang fotografisch intensiv umgesetzt. Die drei Modells waren perfekt, um unterschiedliche Charaktere entsprechend in Szene zu setzen. Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und jede Menge neue Inspirationen gebracht.

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Ein Hauch von Ascot an der Elbe

Einmal im Jahr findet in Stove eines der traditionsreichsten und rasantesten Pferderennen in Norddeutschland statt – das „Stover Rennen“.

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Direkt am Stover Strand gelegen, gehen auf der Rennbahn Profitraber mit ihren Pferden an den Start und es ist ein unvergessliches Ereignis, die Pferderennen aus nächster Nähe zu erleben. So ist es auch kein Wunder, dass sich viele Gäste schon weit vor Beginn der ersten Rennen die besten Plätze am Elbdeich sichern, dort ihre Decken ausbreiten, den Picknickkorb auspacken und dann gemütlich in den Tag starten.

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Übrigens … wem das Zuschauen noch zu wenig Nervenkitzel ist, empfehle ich die Teilnahme an den Pferdewetten … spätestens wenn die gesetzten Favoriten ins Rennen gehen und womöglich noch als Sieger das Ziel erreichen, schießt der Adrenalinspiegel in die Höhe.

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Für alle, die jetzt Lust bekommen haben – das Stover Rennen findet in diesem Jahr am Sonntag, den 13. Juli statt !!!

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Christmas in town

Hamburg schmückt sich für Weihnachten. Egal wo man hinschaut es ist nicht zu übersehen “ It´s Christmas in town… „. Natürlich ergeben sich zu dieser Zeit auch sehr schöne Fotomotive, vor allen Dingen am Abend.

Eine kleine Auswahl meines abendlichen Streifzuges durch das weihnachtliche Hamburg findet Ihr hier.

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